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Joggen Motivationstricks für Ihr Lauftraining

Ans Ziel bringen Sie zwar Ihre Beine – entscheidend ist aber der Kopf. Mit den Motivationstipps von Sabrina Mockenhaupt werden Sie zur Dauerläuferin.

Frau joggt

1. Den inneren Schweinehund abhängen 

Laufen oder nicht laufen? Ein anstrengender Tag, nörgelnde Kinder, draußen Regenwetter – und schon sitzen Sie in der Zwickmühle. Möglichkeit 1: Sie lassen die Laufrunde sausen und haben ein schlechtes Gewissen. Möglichkeit 2: Sie bringen sich selber in Lauflaune und tricksen Ihren inneren Schweinehund aus. Das funktioniert mit folgenden Tipps: Losjoggen, weiterlaufen, ankommen – das ist leichter, als Sie denken. Wir haben bei Deutschlands erfolgreichster Langstrecken läuferin nachgefragt und Ihnen die besten Trainingstipps von Sabrina Mockenhaupt mitgebracht. Dazu gibt es zwei Trainingspläne für (Wieder-)Einsteigerinnen Sie weiß, wie es läuft Häppchenweise planen: Peilen Sie kleine und realistische Etappenziele an wie z. B. zwei Kilo abnehmen, dreimal pro Woche joggen, eine halbe Stunde ohne Gehpause durchlaufen. So bleiben Ihre Wünsche in erreichbarer Nähe. Laufende Termine: Planen Sie Ihre Laufeinheiten akribisch wie Jobtermine und reservieren Sie feste Zeiten fürs Laufen in Ihrem Kalender. Auf diese Weise schaffen Sie Verbindlichkeit sich selbst gegenüber und bleiben dran. Schwatzhaft sein: Erzählen Sie Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen von Ihren Zielen. Das sorgt für Unterstützung, Anerkennung und erhöht die eigene Motivation. Vielleicht läuft ja auch einer mit?

Sabrina Mockenhaupt
Sabrina Mockenhaupt

Losjoggen, weiterlaufen, ankommen – das ist leichter, als Sie denken. Wir haben bei Deutschlands erfolgreichster Langstrecken läuferin nachgefragt und Ihnen die besten Trainingstipps von Sabrina Mockenhaupt mitgebracht. Dazu gibt es zwei Trainingspläne für (Wieder-)Einsteigerinnen.

2. Weniger ist mehr 

Laufen am Limit ist out. Selbst erfolgreiche Leistungssportler wie Sabrina Mockenhaupt rennen nicht ständig im Galopp durch den Wald. Sie müssen sich deshalb erst recht nicht schinden. Vor allem, weil Sie Ihrem inneren Schweinehund sonst noch mehr Argumente gegen das Laufen liefern und sich schlechter zum Training aufraffen können. Es gibt sogar ein wissenschaftliches Pro-Argument für Slow-Jogging: Laut einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln sind 60 Prozent der Freizeitläufer viel zu flott unterwegs. Deshalb gilt für Sie Ihr persönliches Wohlfühltempo als Richtschnur: Das Laufen fühlt sich locker an, die Luft reicht, und im Ziel könnten Sie eigentlich noch weiterjoggen. Brauchen Sie aber nicht. So kommt vor allem Ihre Grundlagenausdauer auf Trab. Die sorgt dafür, dass Sie bald immer länger laufen können. Schneller muss ja nicht sein.

3. Die Zeit austricksen 

Gäbe es eine Rangliste der beliebtesten Ausreden, so würde das Ich-habekeine-Zeit-Argument wohl ganz weit oben stehen. Dabei brauchen Sie nur ein geschicktes Zeitmanagement, um die freien Lücken im Alltag zu entdecken. Wochenendlauf: Während der Woche nur kürzere Joggingeinheiten planen und die längeren Läufe am Wochenende absolvieren. So können Sie den Tag nach Ihren Laufeinheiten richten und z. B. Essenszeiten mit dem Training besser koordinieren. Morgensprint: Die Frühstücksbrötchen nicht per Auto oder Rad holen, sondern auf dem Rückweg von einer lockeren Laufrunde. Ungefrühstückt verbrennen Sie übrigens besonders viel Fett. Training zu zweit: Sie haben einen laufenden Partner? Glückwunsch! So läuft es sich am besten. Wenn er nicht laufen möchte, kann er Sie auf dem Rad begleiten. Funktioniert auch mit Kindern und schenkt Miteinander-Zeit.

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