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Motivationstipps Heute fange ich an

Was bringt uns in Bewegung? Spaß, feste Zeiten und überschaubare Einheiten. Das haben Sportpsychologen herausgefunden. Zehn Tricks, mit denen Sie sich selbst zum Training motivieren – obwohl es drinnen gerade so viel gemütlicher ist als draußen.

 

Frau am joggen

Verabredung mit meiner Figur

Irgendwas ist ja immer. Der Job, die Familie, der Haushalt ... Doch genau genommen, können uns nur zwei Dinge vom Sport abhalten: der Alltag und der Schweinehund. Die gute Nachricht: Beide lassen sich überlisten. Mentaltrainer sagen, dass es etwa sechs Wochen dauert, bis sich ein Vorsatz in eine Gewohnheit verwandelt hat. So lange müssen Sie also dranbleiben. Gehen Sie Ihren Kalender durch und tragen Sie zwei Sporttermine pro Woche ein, jeweils 30 bis 45 Minuten (zum Beispiel einmal abends und einmal tagsüber am Wochenende). So wird Bewegung zu einem Teil Ihres üblichen Wochenablaufs. Beim Einkaufen oder Staubsaugen fragen Sie sich ja auch nicht ständig, ob das wirklich sein muss.

Raus aus der Lauf-Routine

Der beste Tipp: neue Strecken ausprobieren. Falls das bei Ihnen vor der Haustür nicht funktioniert, können Sie die gewohnte Strecke auch mal in umgekehrte Richtung laufen. Oder Sie laufen eben anders. Variante 1: Tempowechsel. Auf kurze Sprints folgen Phasen im Schneckentempo. Variante 2: Sinnenlauf. Wie riecht die Herbstluft? Wo leuchten die Blätter am schönsten? Wo raschelt das Laub unter den Füßen? Hier zählt, was Sie spüren, das Tempo ist egal.

Fitnessübung
Viele Muskeln gleichzeitig trainieren

Puh, jetzt zwei Stunden Sport. Och nö. Den Schweinehund zähmen Sie am besten, indem Sie ihn kurz streicheln und ihm versprechen: „Das bisschen Bewegung, das dauert doch gar nicht lange.“ Oder, um es wissenschaftlicher zu sagen: Senken Sie die psychologische Schwelle, indem Sie die Trainingseinheiten kurz und überschaubar gestalten. Dazu hilft es, nicht jede Muskelgruppe einzeln zu trainieren, sondern viele gleichzeitig. So kommen Sie mit weniger Übungen aus, und das Pensum, das Sie bewältigen möchten, erscheint kleiner. Geeignete Übungen für zu Hause: Hampelmann, Unterarmstütz und Liegestütz. Im Studio nicht auf Laufband oder Stepper steigen, sondern auf den Crosstrainer. Oder in einen Complete-Body-Workout-Kurs gehen, wo in 45 Minuten sowohl Kraft als auch Ausdauer trainiert werden, inklusive Aufwärmen und Dehnen.

Mittagskurs statt Pause

In Städten und bei größeren Firmen zeichnet sich ein Trend ab: Statt in der Mittagspause in der Kantine zuzuschlagen, wird etwas fürden Körper getan. Die Kurse sind meist kompakter und softer als abends, weil viele Teilnehmer nur wenig Zeit haben und hinterher nicht zu verschwitzt ins Büro zurückwollen. Angebote bei Studios in City-Lagen wie Meridian-Spa oder Fitness Company, aber auch bei kleinen Yoga-Studios. Firmen organisieren die Lunch-Workouts oft selbst, fragen Sie mal in der Personalabteilung oder beim Betriebsrat nach.

Spielend fit – auf der Wii

Mit einer Spielkonsole kann man nur rumdaddeln? Falsch. Bei dieser Trainingsform stehen Sie auf einer Plastikscheibe, dem Wii Fit Balance Board, und halten eine Fernbedienung in der Hand. Sensoren registrieren Ihre Bewegungen, übersetzen sie auf den Monitor und korrigieren sofort. Joggen, Yoga, Skifahren – was Sie wollen. Die Sportspiele wecken die Lust am Training, das motiviert, wie eine Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln zeigt. Und Ihre Kinder werden Sie dafür lieben. Board ca. 40 Euro, mit Spielkonsole ca. 250 Euro.

 

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