[Alt-Text]

Bewegung Medical Fitness

Früher war Gesundheitssport eher was für Ältere und Kranke. Heute bieten ihn immer mehr Fitness-Studios an. Gut so, denn gegen drohende Zipperlein ist er das beste Rezept.

Sport ist der Königsweg zu einem gesünderen Leben. Das haben wir mittlerweile abgespeichert. Bereits 2015 wird schätzungsweise jeder dritte Deutsche ins Fitness-Studio gehen, so die Body-&-Health-Studie 2009. Nicht nur zum Figurtraining, sondern vorrangig, um präventiv etwas für das persönliche Wohlgefühl zu tun. Wen wundert’s da: Gesundheitssport oder, aufgepeppt, „Medical Fitness“ ist in Studios und Sportvereinen schon heute angesagt wie nie.

Prophylaxe durch Sport

Spezielle Kursangebote, die ein wenig nach Physiotherapie und Reha klingen, sollen gezielt gesundheitlichen Handicaps vorbeugen. Beim Rücken- Yoga etwa lernen Sie, die Verspannungen des Büroalltags zu lösen, in Kardio- oder Fatburner-Kursen werden Herz-Kreislauf-Risiken ausgebremst, beim Workout auf wackeligen Balance- Kreiseln die Beweglichkeit verbessert, und in sogenannten PNF-Kursen (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation = isometrisches Dehnen) üben Sie, Bewegungsabläufe optimal zu koordinieren, um Verschleiß vorzubeugen. Auch Krafttraining punktet für die Gesundheit, denn es schützt vor Osteoporose, entlastet Wirbelsäule und Gelenke. Mit Thera-Bändern, auf Power-Plates oder beim Zirkeltraining an Hightech-Geräten werden Ihre Muskeln fit gemacht. Kurse wie „Medical Move“ trainieren gleich alle Gesundheitsbasics in einem Rutsch, und „Life-Kinetik-Workouts“ pushen mit speziellen Bewegungsfolgen sogar die Gehirnleistung. Tipp: Viele Reha- und Physiotherapie-Zentren bieten heute auch Gesunden Medical-Fitness-Kurse an. Vorteil: intensive Betreuung durch medizinisches Fachpersonal und ein ärztlicher Gesundheits-Check vorweg (z.B. www.medical-fitness.info).

Die Kassen zahlen zu

Krankenversicherer bieten nicht nur eigene Gesundheitssport-Konzepte an, sie übernehmen auch bis zu 100 Prozent der Kosten für Ihren Kurs, sofern er den Kriterien des von den Kassen festgelegten Präventionsleitfadens entspricht. Unbedingt nachfragen!

Einen guten Kurs finden

Die Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ und „Sport pro Fitness“ sind gute Orientierungshilfen, wenn Sie im Verein bzw. vereinseigenen Studio aktiv werden wollen (z.B. www.sportprogesundheit.de). Aber auch die großen Studioketten reagieren auf den Gesundheitstrend, verlangen von ihren Trainern Zusatzqualifikationen wie etwa die zum „Fitness- und Gesundheitscoach“ mit Prüfung bei der IHK (z.B. www.injoy.de). Sie möchten lieber erst mal zu Hause starten? Hier sind 7 Übungen, mit denen Sie fit und beweglich bleiben.

Früher war Gesundheitssport eher was für Ältere und Kranke. Heute bieten ihn immer mehr Fitness-Studios an. Gut so, denn gegen drohende Zipperlein ist

Schlagworte:
Autor:
Christina Schmidt