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Der beste Sport fürs Herz Unterstützt Euer Herz-Kreislauf-System

Bewegung stärkt das Herz-Organ und schützt vor Erkrankungen. Das Gute: Dafür sind keine Höchstleistungen notwendig. Wir zeigen drei Sport-Möglichkeiten, die unser Herz stärken.
Der besten Sport fürs Herz

Es muss nicht gleich der extremste Sport sein, der unsere Gesundheit fördert. Schon ein bisschen Bewegung mehrfach die Woche stärkt Herz und Muskeln. Wir haben 3 Trainingsarten für Euch rausgesucht und sind uns sicher: Da ist für jeden was dabei!

1. Moderate Bewegung

Warum gerade das?

Es muss nicht immer gleich „richtiger“ Sport sein, um dem Herzen etwas Gutes zu tun. Sämtliche Bewegungsformen im Alltag wirken sich ebenfalls positiv aus. Ein agiler, aktiver Lebensstil führt nachweislich zu Cholesterinwerten im empfohlenen Normalbereich.

Wer profitiert davon?

Jede Bewegung ist besser als gar keine. Deshalb eignet sich moderate körperliche Aktivität besonders für die weniger Sportbegeisterten unter uns. Auch Spaziergänge zählen. Und durch das Sonnenlicht, das wir dabei genießen, kann der Körper Vitamin D produzieren. Neben unserem Herzen ist u. a. auch unser Immunsystem auf diesen Vitalstoff angewiesen.

Wie oft und wie lange?

Im Alltag sollten wir jede Chance nutzen, körperlich aktiv zu werden. Es gilt: Wenigstens 30 Minuten moderate Bewegung täglich. Eine Aufteilung in mehrere Zeitabschnitte von jeweils mindestens zehn Minuten geht übrigens auch.

Beispiele

Schnelles Gehen (dass wir uns gerade noch unterhalten könnten) oder Haus- und Gartenarbeit sind leicht in den Alltag integrierbar. Am besten das Auto mal stehen lassen oder aufs Fahrrad steigen.

 

2. Krafttraining

Warum gerade das?

Bei dieser Bewegungsform werden vor allem die Muskeln gestärkt, wir haben also mehr Kraft. Das wiederum kommt dem Herz-Kreislauf-System bei seiner Arbeit zugute. Die Gefahr einer Überlastung des Herzens durch eine Überforderung schwacher Muskeln sinkt deutlich.

Wer profitiert davon?

Krafttraining ist für Sportinteressierte aller Altersgruppen geeignet. Neben dem Aufbau von Muskelmasse wird dabei auch das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut reduziert. Einen zusätzlichen Nutzen haben Patientinnen, die unter Arthrose oder Osteoporose leiden. Das Krafttraining stabilisiert die Gelenke und kann weiterem Knochenabbau vorbeugen.

Wie oft und wie lange?

Empfehlenswert sind drei Einheiten von etwa 30 bis 60 Minuten Dauer pro Woche.

Beispiele

Im Fitness-Studio ist das Training an Großgeräten möglich (Anfänger sollten mit leichten Gewichten starten). Wer es handlicher mag, kann auf Kleingeräte wie Hanteln zurückgreifen. Gut geeignet ist auch ein Theraband. Krafttraining funktioniert zudem mit dem eigenen Körpergewicht (zum Beispiel Liegestützen). 

3. Ausdauersport

Warum gerade das?

Im Mittelpunkt steht hier das Aufrechterhalten der gleichen Bewegung über einen längeren Zeitraum. Dabei vergrößert sich der Herzmuskel, er wird besser durchblutet. Und: Der Sauerstoffbedarf des Herzens nimmt ab. Wir sind auch im Alltag nicht mehr so schnell aus der Puste.

Wer profitiert davon?

Ausdauer ist bis ins hohe Alter trainierbar. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich eine relativ große Wirkung erzielen. So senkt regelmäßiges Training den Blutdruck bei Hypertonikern (Hypertonie: Bluthochdruck). In vielen Fällen kann dann nach ärztlicher Absprache die Medikamentendosis reduziert und wenn es gut läuft, sogar ganz auf Blutdrucksenker verzichtet werden.

Wie oft und wie lange?

Mediziner raten zu mindestens drei Einheiten von jeweils 30 bis 60 Minuten Dauer in der Woche.

Beispiele

Wer das Tanzbein schwingt, fördert neben Ausdauer sein Koordinationsvermögen und schafft Geselligkeit. Eine gute Alternative ist auch Schwimmen. Diese Sportart bringt das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung. Ein Plus: Im Wasser werden die Gelenke nur wenig belastet. 

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