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Fitness fördert die Karriere

Wer sich bewegt, kommt voran – auch im Job. Neue Studien zeigen: Für Erfolg im Beruf ist ein sportlicher Auftritt wichtiger denn je.

Und welchen Sport treiben Sie? Mit dieser Frage müssen Sie heute rechnen, wenn Sie sich um einen neuen Job bewerben. Denn Ihr Gegenüber – egal, ob Personalchef oder Abteilungsleiter – will von Ihnen wissen: Was tut die Frau, um gesund und fit zu bleiben? Und nicht nur das: Auch aus der Sportart, für die Ihr Herz schlägt, werden Rückschlüsse auf Ihre beruflichen Talente gezogen. Wer zum Beispiel einen Kampfsport wie Judo oder Karate betreibt, der hat bestimmt ein gutes Gefühl für Taktik und strategisches Denken. Tänzer oder Yoga-Fans gelten als Konzentrations-„Leuchten“, und Halbmarathonläufer bringen garantiert eine Extraportion Ehrgeiz mit.

Sport pusht die Bildung

Wer fit ist, hat heute einfach die besseren Karten, gilt körperlich und geistig als leistungsfähiger und macht meistens eher Karriere als Couchpotatoes. Interessant: Bereits Jugendliche, die regelmäßig in ihrer Freizeit Sport treiben, erzielen durchschnittlich höhere Bildungsabschlüsse als ihre bewegungsscheuen Altersgenossen, beweist eine aktuelle Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. So verbessern sich zum Beispiel die Chancen, die Hochschulreife zu erlangen oder ein Universitätsstudium erfolgreich abzuschließen. Was besonders auffällt: Gerade junge Frauen profitieren von dem positiven Fitnesseffekt. Dies erklären die Wissenschaftler damit, dass die Mädchen sich viel selbstbewusster und durchsetzungsfähiger dem Wettbewerb mit jungen Männern stellen – ganz gleich, ob im Klassenverband oder bei der Bewerbung um eine Lehrstelle. Früh durchstarten lohnt sich also!

Das geht auch aus einer von Nike initiierten Umfrage hervor, bei der 10000 Frauen zwischen 16 und 30 Jahren aus neun europäischen Ländern berichten, was Sport ihnen denn nun tatsächlich bringt. Na klar – an erster Stelle steht gutes Aussehen und eine tolle Figur, aber auch viele „innere“ Pluspunkte zählen. Die Fitnessfreaks fühlen sich durch ihr regelmäßiges Training gesünder, mental stärker und erfolgreicher in Job oder Studium, haben mehr Selbstvertrauen als die passive Truppe. Übrigens belegt Deutschland bei dieser Umfrage den fitten Spitzenplatz: Hier machen stolze 67 Prozent der befragten jungen Frauen in ihrer Freizeit Sport. Fitness ist gefragt wie nie In den USA, Kanada oder Japan ist es längst selbstverständlich, die Bewerbungsmappe mit sportlichen Leistungen aufzupeppen. Und auch bei uns ist Fitness nicht mehr einfach nur ein Freizeithobby.

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Autor:
Christina Schmidt