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Musik & Fitness Welche Musik passt zu welcher Sportart

Tanzen ohne Töne? Unvorstellbar. Doch auch beim Joggen, Walken oder Schwimmen wirkt Musik wie ein Turbo auf Sportler. Vorausgesetzt, Rhythmus und Zubehör stimmen.
Musik beim Laufen

Es grünt und blüht, ein mildes Lüftchen weht uns um die Nase: Laufen im Sommer ist ein Fest für die Sinne. Wäre es nicht gerade jetzt besonders schön, noch ein bisschen länger durchzuhalten, noch ein wenig beschwingter und leichter zu laufen? Dann nehmen Sie einfach Ihre Lieblingsmusik mit auf die Strecke.

Mehr Leistung durch Musik

Wie Musik die körperliche Leistung beeinflusst, erforscht der Sportpsychologe Costas Karageorghis von der Londoner Brunel-Universität seit Langem. Sein Fazit: Wenn Sportler im Rhythmus von Liedern trainieren, die sie mögen, sind sie motivierter, haben mehr Spaß, fühlen sich weniger angestrengt – und halten länger durch.
In einer Studie steigerten Sportler, die im Studio auf dem Laufband zu Musik rannten, ihre Ausdauerleistung um gut 15 Prozent. Das klappte jedoch nur, wenn das Tempo der Lieder in etwa dem Lauftempo entsprach. Frauen lassen sich übrigens nachweislich mehr von Musik mitreißen als Männer; Anfänger und Freizeitsportler profitieren mehr als Profis, so Costa Karageorghis und seine Kollegen. Also, legen Sie los!

Sporttaugliche Geräte

Die besten Dienste leistet ein möglichst kleiner und leichter MP3-Player, der in die Shirt- oder Jackentasche passt. Einige Geräte haben auch Clips, um sie am Sportzeug festzuklemmen. Bevorzugen Sie Player mit einem sogenannten Flash-Speicher. Der ist weniger störanfällig als eine übliche Festplatte, Aussetzer beim Abspielen kommen kaum vor.

Musik-Zubehör

1 "Walkman NWZ-W273" von Sony, ca. 79 Euro

2 "Sportz 2 Bone Conduction" von After Shokz, ca. 70

3 "SIE2i" von Bose, ca. 150 Euro

4 "RP-HS200" von Panasonic, ca. 30 Euro

5 "iPodShuffle" von Apple, ca. 49 Euro

Kopfhörer mit festem Halt

Ideal sitzen spezielle Sport-Kopfhörer. Per Bügel, die um die Ohrmuscheln gelegt werden, oder durch kleine Silikonaufsätze, die in die Ohrkanäle hineinragen. Diese „InEar“-Hörer bestechen oft durch einen besonders satten Klang.
Allerdings schotten sie den Träger akustisch von der Außenwelt ab. Motorengeräusche, Klingeln und Hupen werden leicht überhört. Mehr Sicherheit auf belebten Strecken verspricht ein neuartiges Kopfhörer-Modell, bei dem die Ohren völlig frei bleiben. Stattdessen sitzen die Hörer vor den Ohren auf beiden Wangen und leiten den Klang über die Gesichtsknochen ans Innenohr.
 

Einen Laufplan für Einsteier und dazu 22 Lauf-Tipps zum Durchhalten finden Sie hier.

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Autor:
Maike Petersen