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Aktivitätsmesser Polar Loop im Test: Die erste Woche

Online-Redakteurin Marike Stucke testete zwei Wochen lang den Polar Loop Activity Tracker im Alltag - was dabei herauskam, lesen Sie hier.
Polar Loop

Ich bin zwar nicht im Fitnessstudio angemeldet, trotzdem versuche ich, regelmäßig Joggen zu gehen und Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Statt Rolltreppe und Aufzug benutze ich öfter mal die Treppe und da ich kein Auto habe, fahre ich viel mit dem Rad. Genau deshalb war ich besonders gespannt, welche Ergebnisse die Aktivitätsmessung des Polar Loops für mich ergeben würde. Bewege ich mich trotz Bürojob ausreichend? Wird mich der Polar Loop zu mehr Aktivität motivieren? Und wie wirkt sich ein Sonntag auf der Couch aus?

Uhrzeit, verbrannte Kaloren, Schrittzähler und Aktivität in einem Gerät

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Ein wenig das Armband zurechtschneiden, ein paar Einstellungen vornehmen und den Polar Loop aufladen: Das sind die ersten Schritte am ersten Abend mit dem Fitness-Gadget. Jetzt kann es direkt losgehen mit der Aktivitätsmessung. Schnell fällt auf: Auch einfaches Gehen durch die Wohnung, Aufräumen oder Wäsche aufhängen lassen den Schrittzähler ansteigen und verbrennen laut Kalorienzähler Energie - wenn auch nicht wahnsinnig viel, aber immerhin!

Der Polar Loop ist ganz schlicht in Schwarz und Silber gehalten und fällt am Arm dadurch kaum auf. Durch einen kurzes Berührern erscheint die LED-Anzeige und zeigt Uhrzeit, die an diesem Tag bisher verbrannten Kalorien, einen Balken mit der geleisteten Aktivität und einen Schrittzähler an, wobei dieser nicht nur jeden einzelnen Schritt, sondern auch andere Bewegungen registriert -in Polar Loop-eigenen Bewegungseinheiten. Übrigens auch unter der Dusche, denn der Polar Loop ist wasserdicht, also ebenso für Schwimmer geeignet. Wer viel steht, wird ebenfalls belohnt: Stehen verbrennt bekanntlich mehr Kalorien als Sitzen und deshalb fließt es als "Aktivität" in die Berechnungen des Polar Loops mit ein.

Radfahren zählt nicht

Der nächste Morgen beginnt mit einer 20-minütigen Radfahrt zum Arzt. Kurzer Polar Loop-Check im Wartezimmer: Der Aktivitätsbalken hat sich kaum erhöht, das irritiert mich ein wenig, bin ich durch das schnelle Radfahren doch etwas ins Schwitzen gekommen. Nach einer kurzen Recherche im Internet wird klar: Radfahren kann der Polar Loop nur mit Hilfe eines Pulsmessers aufzeichen. Das ist für mich natürlich ungünstig, denn ich bewege mich bei gutem Wetter hauptsächlich mit dem Fahrrad fort und würde mir wohl eher selten vorher einen zusätzlichen Brustgurt umschnallen, um den Puls zu messen und dem Aktivitätsarmband so Rückschlüsse auf meine Bewegungen geben. Den Rest des Tages verbringe ich am Schreibtisch, mittags geht es nur zum Bäcker um die Ecke. Am Abend zeigt sich dann: Das reicht nicht! Mein Aktivitätsmesser ist nicht einmal halb voll, ich habe nur etwas mehr als meinen Grundumsatz an Kalorien verbraucht. Das schlechte Gewissen nehme ich mit ins Bett, zum Joggen konnte ich mich nämlich nicht mehr aufraffen.

Kalorien verbrennen beim Feiern

Im Laufe der Woche gibt es dann ein paar Überraschungen. Bin ich zwei Mal am Tag länger mit Bus und Bahn unterwegs und muss zwischen den Verkehrmsitteln weitere Wege zurücklegen, füllt sich der Aktibitätsbalken ziemlich schnell. Oft würde dann eine Jogging-Einheit à 15 Minuten ausreichen, um mein Tagessoll an Bewegung zu erfüllen. Und auch eine Geburtstagsfeier am Wochenende kann ziemlich aktiv sein: Durch das viele Stehen, Tanzen und den langen Weg zurück zur S-Bahnstation in der Nacht komme ich ausgerechnet am Sonntag durch die nächtlichen Aktivitäten und einen Spaziergang durch den Park auf einen vollen Aktivitätsbalken. Das Erreichen des Tagessziels wird übrigens mit einem kleinen Feuerwerk auf dem LED-Display belohnt.

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Autor:
Marike Stucke