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Fitness Protein-Lexikon

Egal ob zum Abnehmen oder zum Muskelaufbau – wer seinen Körper formen möchte, der greift immer häufiger auf Nahrungsergänzungen zurück, die uns auf dem Weg zum Ziel unterstützen sollen. Welche Vorteile Whey, Casein und Sojaprotein haben und zu welchen Zeitpunkten sie jeweils am besten geeignet sind, wollen wir heute einmal genauer betrachten.Welche Vorteile Whey, Casein und Sojaprotein haben und zu welchen Zeitpunkten sie jeweils am besten geeignet sind, wollen wir heute einmal genauer betrachten.
protein-lexikon tipps und infos zu proteinen

Möglichkeiten gibt es dabei unzählige und jedes Wundermittelchen soll noch schöner, schlanker, fitter machen als das andere. Doch eine Supplement-Kategorie erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit: Eiweißpulver helfen dabei, den Traumkörper zu erreichen.

Arten von Proteinpulvern gibt es dabei unzählige und es werden immer mehr – doch besonders drei Klassiker haben sich durchgesetzt und dominieren den Nahrungsergänzungsmittelmarkt: Welche Vorteile Whey, Casein und Sojaprotein haben und zu welchen Zeitpunkten sie jeweils am besten geeignet sind, wollen wir heute einmal genauer betrachten.

Brauche ich überhaupt Eiweißpulver?

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt und unsere Antwort ist stets die gleiche: Es kommt darauf an.

Wer sich ausgewogen und proteinreich ernährt, der wird seinen Tagesbedarf an Protein auch ohne entsprechende Nahrungsergänzungen decken. Eiweißpulver bieten aber die Möglichkeit, den Körper schnell und einfach mit Proteinen zu versorgen und auch einmal eine Mahlzeit zu ersetzen.

Deshalb sind Eiweißshakes vor allem, aber nicht nur, für Sportler eine gute Möglichkeit, eine gesunde Ernährung mit mehr Protein aufzuwerten – und ganz nebenbei den Heißhunger auf Süßes zu stillen, denn mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl verschiedener Geschmacksrichtungen.

Whey Protein – Der schnelle Klassiker

Hinter der Bezeichnung „Whey“ verbirgt sich zunächst einmal nichts anderes als Molke – denn das ist die Übersetzung des englischen Begriffs. Molke ist ein Nebenprodukt, das bei der Käseherstellung zurückbleibt und zu Beginn erst einmal eine Flüssigkeit, die mit einem Proteingehalt von rund einem Prozent noch wenig mit dem Pulver zu tun hat, das am Ende in den Beuteln der Supplementhersteller landet.

Von der Molke zum Pulver

Durch Ultrafiltration und das Entziehen von Wasser wird aus der Molke deshalb zuerst einmal die einfachste Form von Whey Protein hergestellt: Das Konzentrat mit einem Proteingehalt zwischen 70 und 80 Prozent.

Um eine noch höhere Reinheit zu erreichen und die Produkte etwa auch für Personen mit einer Laktoseintoleranz verträglich zu machen, greifen die Hersteller in einigen Fällen auf noch feinere Filtration oder chemische Verfahren zurück, um den Proteingehalt auf über 90 Prozent anzuheben – entsprechend teuer lassen sie sich das allerdings auch bezahlen, so dass sich vor allem das günstigere Whey Konzentrat größter Beliebtheit erfreut.

Das schnellste Protein der Welt

Bekannt und beliebt bei Sportlern ist Whey nicht allein als günstige Proteinquelle, sondern auch als Möglichkeit, den Körper besonders schnell mit Eiweiß zu versorgen – denn es dauert nur etwa eine halbe Stunde, bis das Eiweiß vom Körper aufgenommen wird.

Deshalb ist Whey  auch besonders nach dem Training beliebt, wenn der Körper Protein benötigt, um muskelabbauende (katabole) Prozesse im Körper zu stoppen und mit der Regeneration zu beginnen. Vor dem Training eingenommen sorgt ein Whey-Shake außerdem dafür, dass beim Sport die Muskulatur nicht als Brennstoff herhalten muss.

Gerade beim Abnehmen ist ein gutes Whey Protein deshalb eine sinnvolle Unterstützung: So können dem Körper die wichtigen Nährstoffe für den Muskelerhalt geliefert werden, ohne dass dabei zu viel Energie zugeführt wird – und das sorgt am Ende für eine ideale Fettverbrennung.

Das Maximum herausholen durch geschickte Kombination

Wer seinen Whey-Shake nach dem Training mit schnellen Kohlenhydraten, zum Beispiel etwas Obst, kombiniert, der sorgt für eine optimale Aufnahme und maximiert seine Trainingserfolge.

Dafür verantwortlich ist der Anstieg des Blutzuckerspiegels durch die schnellen Kohlenhydrate: Als Reaktion darauf schüttet der Körper Insulin aus und die Muskelzellen „öffnen ihre Tore“ - die Glykogenspeicher des Körpers, die für die Energieversorgung zuständig sind, füllen sich und die aufgenommenen Proteine werden vom Körper zur Regeneration genutzt.

In diesem Zusammenhang spielt das Whey Protein zwei weitere Stärken aus: Der hohe Anteil essentieller Aminosäuren (BCAA) und die hohe biologische Wertigkeit (Je höher, desto besser wird ein Protein vom Körper verarbeitet.) sorgen dafür, dass dem Körper besonders schnell die passenden Nährstoffe zur Verfügung stehen.
 

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