Rezepte
Kochen wie in Vietnam
Die Küche Vietnams: Zutaten, Aromen und Traditionen
Authentisch und vielseitig
Über den Tag essen die Vietnamesen mehr in Garküchen als zu Hause. Das typische Abendessen setzt sich aus vielen Gerichten zusammen, die zugleich serviert werden. Sie stehen in der Mitte des Tisches, und jeder bedient sich mit Suppe, Salat, Fleisch-, Gemüse- und Fischgerichten sowie Reis. Wenn Sie das auch mal probieren möchten, reichen unsere Rezeptangaben für sechs statt vier Personen.
Gemüse, Reis und Tofu
Gemüsegerichte, generell Vegetarisches, haben eine lange Tradition. Wasserspinat, Paksoi, Lotospflanze, Okraschoten und Kürbis sind nur eine kleine feine Auswahl der beliebten Gemüse und häufig in Speisen enthalten. Tofu, gebraten oder frittiert, ist ähnlich wie Reis (Jasmin-, Basmati- oder Klebreis) ein Hauptnahrungsmittel der Asiaten.
Fleisch und Fisch
Die Küste und die Flüsse Vietnams liefern eine große Auswahl an Fisch (Barsch, Dorade) und Meeresfrüchten (Garnelen). Aber auch Geflügel, Rind- und Schweinefleisch wird gegessen. Aus religiösen Gründen und da Fleisch teurer ist, verwenden es die Vietnamesen jedoch sparsam.
Gewürze und Kräuter
Das Essen lebt von frischen Kräutern. Minze, Koriander und Thaibasilikum sind die Top 3. Sie geben ein einzigartiges Aroma. Dafür sorgen auch Fischsoße, Sojasoße, Knollen und Pflanzenteile wie Galgant, Ingwer, Chili, Zitronengras, Kaffirlimetten sowie Kreuzkümmel, Fünfgewürzepulver und Kurkuma. All dieses ist Grundlage für die Harmonie des Essens – eine Vielfalt von scharf, sauer, süss und bitter.
Garmethoden
Dämpfen, braten und schmoren – damit bereitet man fast alles zu. Der Wok ist unerlässlich. Da nur wenig pflanzliches Öl verwendet wird, sind die Gerichte leicht. Ge ürze werden vorher geröstet, so entfalten sie ein besseres Aroma.
