Naturprodukt Honig

Honig - Das flüssige Gold

Seit Urzeiten ist Honig begehrt und beliebt – zum Süßen und Heilen

Honig ist ein Naturprodukt, das seit Jahrtausenden auf dieselbe Art und Weise hergestellt wird: Fleißige Bienchen sammeln Blütennektar oder Honigtau, ein Sekret auf den Ästen und Blättern von Bäumen, und bringen ihre Beute zum Bienenstock, wo sie in den Waben gelagert wird und heranreift. Der Imker schleudert den Honig aus den Waben und reinigt ihn. Honig besteht zu 80 Prozent aus Trauben- und Fruchtzucker, zu 20 Prozent aus Wasser. Bis zur Erfindung des Zuckers wurde er vor allem als Süßungsmittel geschätzt und galt als besonders wertvoll. Aber auch heilende Kräfte wurden ihm lange nachgesagt. Noch heute schwört mancher bei Erkältungen auf seine heiße Milch mit Honig. Wie es wirkt, ist nicht erforscht. Unumstritten sind aber der unnachahmliche Geschmack und die einzigartige Konsistenz des „flüssigen Goldes“.


Die Sorten

Blütenhonig (z. B. Linde) schmeckt mild, Honigtauhonig (z. B. Tanne) ist dunkler und würzig-herb. Je nachdem, welche Pflanzenart die Bienen besucht haben, unterscheidet man außerdem Mischhonig von verschiedenen Pflanzen und sortenreinen Honig, der von einer überwiegenden Pflanzenart stammt (z. B. Klee-, Lavendel-, Raps- und Akazienhonig).

 

Einkaufstipps

  • • Honig von guter Qualität wird bei der Gewinnung kalt geschleudert und auch danach nicht mehr hoch erhitzt.
  • • Fester Honig ist nicht besser als flüssiger. Jeder Honig ist nach der Gewinnung erst flüssig, je nach Sorte kristallisiert er früher oder später.
  • • Honig ist sehr lange haltbar, wenn er luftdicht, kühl und dunkel gelagert wird.

 

Verwendung

  • • Manche Sorten schmecken sehr intensiv. Deshalb: vor der Verwendung probieren und auf das Gericht abstimmen.
  • • Kristallisierten Honig kann man im Wasserbad wieder verflüssigen – aber nicht heißer als 38 Grad, sonst werden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört.
  • • Flüssigen Honig für Teige zum Abwiegen direkt in die Wiegeschüssel geben.