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Haar Haarausfall durch Dauerdiäten

Geheimratsecken oder ein lichter Scheitel? Oft sind Dauerdiäten oder Medikamente schuld. Dr Thomas Fischer klärt auf.  

Lange, blonde Haare

Vital: Stimmt es, dass Haarverlust durch den Lebensstil und Umwelteinflüsse zunimmt?
Dr. Fischer: Ja. Verschiedene Einflüsse schaden langfristig unserer Haarstruktur. Dazu zählen z.B. Stress und Schlafmangel, Medikamente und Dauerdiäten. Ein Problem sind auch Zahnersatzmaterialien, die Nickel, Chrom, Kobalt, Quecksilber oder Formaldehyd enthalten. Die Kopfhaut versucht, sie möglichst schnell loszuwerden – es kommt zu Haarproblemen. Die Kopfhaut weist mit ihren Haarfollikeln schließlich einen der stoffwechsel aktivsten Zelltypen des Körpers auf und ist besonders anfällig gegenüber Umwelt giften.

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Warum führt denn Stress zu Haarausfall?
Wenn einem der Stress im Nacken sitzt, spannen viele Menschen tatsächlich Nacken-, Kiefer- oder Schädelmuskeln an. Das stört die Durchblutung der Kopfhaut, die Haarfollikel leiden unter Sauerstoffmangel, es kann sich sogar die Hormonbalance verschieben. Auch chronische Übermüdung behindert die Produktion gesunder Haare. Denn das Stresshormon Cortisol stört unter anderem den Stoffwechsel der Kopfhaut und kann so Haarausfall auslösen.
Dr. Thomas Fischer

Dr. Thomas Fischer, Experte für klinische Zellbiologie, vom Ärzte-Netzwerk Haarklinikken



Und welche Rolle spielen Medikamente? 
Wirkstoffe in Medikamenten, vor allem in Betablockern, Antibabypillen mit einem hohen Gelbkörperanteil oder Cholesterinsenkern, gelangen über das Blut in die Haarwurzel und bremsen dort das Wachstum. Sie nannten auch Diäten als Verursacher.  Ja. Haare wachsen nur dann kräftig, wenn sie aus - reichende Baustoffe zur Verfügung haben. Dazu gehören Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente wie Selen und Mikronährstoffe wie Flavonoide. Gerade bei Dauerdiäten ist diese Vitalstoff-Balance oft gestört. 

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