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Bio-Special Gute Gründe für Bio

Schlagzeilen wie „Pestizide in Erdbeeren!“ oder „Schnitzel mit Antibiotika!“ sorgten in der Vergangenheit für Unruhe. Daher erfahren Sie hier, warum Sie auf Bio-Produkte umsteigen sollten.

Markt
  • Mehr Vitamine und Mineralstoffe
    In Bio-Obst und -Gemüse stecken mehr Vitamine und Mineralstoffe als in konventionellem. Zu dem Ergebnis kommen die Wissenschaftler Dr. Alberta Velimirov vom Wiener Ludwig-Boltzmann-Institut und Gentechnik-Experte Werner Müller. Sie werteten zusammen 175 internationale Studien über Bio-Lebensmittel aus. Danach hatten Weißkohl, Tomaten und Äpfel einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt, Kartoffeln enthielten mehr Magnesium.
  • Ein Plus an Geschmack
    Durch den generell niedrigeren Wassergehalt in Bio-Obst und Gemüse sind Geschmacks- und Aromastoffe konzentrierter vorhanden. Geschmackstests haben gezeigt, dass organisch gedüngte Möhren und Kartoffeln aromatischer schmecken. Äpfel wurden als erfrischender, apfeltypischer und fester im Fruchtfleisch bewertet.
  • Kaum Zusatzstoffe in Lebensmittel
    In Bio-Produkten sind nur ein Zehntel der Zusatzstoffe erlaubt, die in konventionellen zum Einsatz kommen. Konservierungsmittel und Farbstoffe gibt es nicht. Damit sind die Risiken, an Allergien zu erkranken, deutlich geringer.
  • Niedrige Nitratgehalt
    Biologisch erzeugtes Gemüse speichert deutlich geringere Mengen an Nitrat als konventionell angebautes. Grund: Chemisch-synthetische Stickstoffdünger und leicht lösliche Phosphate sind nicht erlaubt. Stattdessen arbeiten Bio-Bauern mit unterschiedlichen Fruchtfolgen auf den Äckern. So bauen sie abwechselnd auch Leguminosen, wie Bohnen oder Klee, an, die mit Hilfe von Bodenbakterien Stickstoff aus der Luft binden und damit den Boden anreichern. Die Gefahr, Nitrate aufzunehmen, die im Körper in Krebs erregende Nitrosamine umgewandelt werden, ist bei Bio-Gemüse kaum gegeben.
  • Völliger Verzicht auf Gentechnik
    Im ökologischen Landbau ist der Einsatz von Gentechnik streng verboten. Die EU-Öko-Verordnung von 1999 schließt den Einsatz von Gentechnik aus. Die ist mit den Grundsätzen der ökologischen Landwirtschaft, natürliche Regelmechanismen und Kreisläufe der Natur zu unterstützen, nicht vereinbar. Der Öko-Landbau setzt sich auch gegen die fortschreitende Gentechnik im konventionellen Anbau ein. Wind und Insekten können mit den Pollen das veränderte Erbgut der Genpflanzen auch auf unveränderte Pflanzen übertragen. Welche Folgen das auf lange Sicht haben kann, ist nicht absehbar.
  • Unbehandeltes Getreide
    Bio-Getreide und daraus gebackenes Brot sind von Natur aus gesund. Grund: Biologisches Getreide wird weder gebeizt noch mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gespritzt oder begast. Pflanzenschutz- und Pilzbekämpfungsmittel bei der Lagerung können sich bei konventionellem Getreide unter der Schale festsetzen. Da befinden sich aber auch die meisten Vitamine und Mineralstoffe. Gerade wer oft Vollkornprodukte verzehrt, sollte deshalb unbehandeltes Getreide wählen.
  • Keine Pestizide
    Beim Bio-Obst- und -Gemüseanbau wird auf chemische Spritzmittel grundsätzlich verzichtet. Auch die Behandlung von geernteten Früchten und Gemüsen mit chemischen Mitteln ist nicht erlaubt. Anders bei konventionellen Früchten wie z. B. Erdbeeren – besonders aus Südeuropa: Jahr für Jahr warnen Verbraucherschutz-Organisationen vor deutlich erhöhten Pestizidgehalten. Oft ist es ein ganzer Giftcocktail aus mehreren Substanzen, den die Labors auf den süßen Früchtchen finden. Bio-Lebensmittel sind frei von solchen Giften.
  • Frei von Bestrahlung
    Die Anwendung so genannter Keimhemmungsmittel sowie radioaktiver Strahlung ist bei Bio-Lebensmitteln grundsätzlich streng verboten. Fütterungsversuche mit bestrahlten Lebensmitteln bei Tieren ergaben negative Auswirkungen: Tumorbildungen, Schädigungen des Immunsystems und Mangelerscheinungen oder Wachstumsstörungen waren die Folge. Wer Bio-Produkte kauft, schließt ein solches Gesundheitsrisiko grundsätzlich aus.

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