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Ätherischen Öle bei Schnupfen Erkältungsbad selber machen

Bäder mit wohltuenden Kräutermischungen und ätherischen Ölen helfen bei der Linderung der Erkältungssymptome. So werden Sie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen schnell wieder los – baden Sie sich gesund!

Rezept Erkältungsbad selbermachen

Erkältungsbäder 

Ein heißes Bad bei einer Erkältung kann wahre Wunder bewirken. Durch die wohlige Wärme entsteht ein angenehmes Körpergefühl, dem Eindruck der Unterkühlung wird entgegen gewirkt und die Durchblutung gefördert. Die entspannende Wirkung hilft, Stress zu reduzieren und unterstützt Ihre Genesung. 

So baden Sie richtig bei einer Erkältung

Die Wassertemperatur des Erkältungsbades sollte zwischen 32 und 36 Grad betragen. Am besten legen Sie sich kurz vor dem Zubettgehen, für 15 bis 20 Minuten, in die Badewanne. Achten Sie darauf, nach dem Bad nicht mit nassen Haaren schlafen zu gehen, um einer Unterkühlung vorzubeugen. 

Bei Bluthochdruck oder Fieber ist ein Erkältungsbad nicht empfehlenswert, da der Kreislauf belastet wird und Ihre Körpertemperatur durch das heiße Bad ansteigt. Achten Sie außerdem darauf, dass nicht jedes ätherische Öl für Schwangere oder Kleinkinder geeignet ist.

Badezusätze bei einer Erkältung

Ätherische Öle

Die ätherischen Öle werden sowohl über die Atemwege als auch über die Haut aufgenommen. Öle wie Eukalyptus, Pfefferminz, Salbei oder Thymian steigern die Durchblutung von Nasen- sowie Rachenschleimhaut und stärken die Immunabwehr. Bei starkem Husten können die Öle der Fichtennadel oder der Grapefruit Abhilfe schaffen, da sie entkrampfend auf die Bronchien wirken.

Da ätherische Öle die Haut reizen können und zudem schlecht wasserlöslich sind, sollten sie als Badezusatz immer verdünnt werden. Für Ihr selbstgemachtes Erkältungsbad lösen Sie das Öl einfach in einem Teelöffel Honig, Pflanzenöl oder neutraler Seife auf, bevor Sie es in die Badewanne geben.

Für ein Vollbad benötigen Sie in etwa acht Tropfen ätherisches Öl. Es ist wichtig, dass Sie die emulgierten Öle erst kurz vor dem Baden dem Wasser zufügen, da sie ansonsten zu schnell verdampfen. 

Natürliche Zusätze

Natürliche Zusätze für Bäder mit Heilkräutern können Sie ganz einfach selber machen, zum Beispiel mit getrockneten Kräutern, die Sie in der Apotheke bekommen. Kochen Sie etwa 50 bis 100 Gramm Kräuter mit einem Liter Wasser auf. Lassen Sie die Kräutermischung für 15 Minuten ziehen, anschließend abseihen und den Sud ins Badewasser geben.

Ein duftendes Kräuterbad mit Salbeiblättern wirkt antibakeriell, schweiß- und entzündungshemmend. So lindert Salbei schnell die Erkältungssymptome. Auch Thymian ist mit seiner schleimlösenden und schmerzlindernden Wirkung ein tolles, natürliches Mittel bei Atemwegserkrankungen. Ein Bad mit Eukalyptusblättern ist ebenfalls ein wirkungsvolles Heilmittel, da der Körper die hochwirksame, antibakterielle Substanz vor allem über die Lunge aufnimmt und so eine schnelle Linderung bei Entzündungen der Atemwege eintritt. Die Blüte der Linde zählt zu den beliebtesten Pflanzenarzneien bei fiebrigen Erkältungen. Sie wirkt schweißtreibend und beruhigend.