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Schnelle Hilfe bei Erkältungssymptomen Husten und Bronchitis richtig bekämpfen

Leichtes Hüsteln, Reizhusten, allergischer Husten oder sogar eine Bronchitis – Husten ist immer ein unangenehmes Symptom, mit dem in der Erkältungszeit viele zu kämpfen haben. Lesen Sie bei uns alles über die Ursachen und wie Sie den Husten schnell wieder loswerden können.
Ärztin horcht Patientin ab

Husten und seine Ursachen

Husten ist nicht nur tagsüber störend, sondern kann Sie nachts auch häufig um Ihren verdienten und wichtigen Schlaf bringen. Prinzipiell ist Husten ein Reflex, der nicht unterdrückt werden sollte, denn wir husten, um die Atemwege von Partikeln oder Erregern zu reinigen. Ein starker, andauernder Husten kann aber auch ein Anzeichen einer ernsten Erkrankung, zum Beispiel einer Lungenentzündung oder gar einer Herzmuskelentzündung sein. 
Ursachen für das Husten gibt es viele – die harmloseste ist, dass Sie sich einfach nur verschluckt haben. Die häufigste Ursache ist sicher eine Erkältung oder Grippe, also Erkrankungen der Atmungsorgane. Ein Hustenreiz kann aber auch ausgelöst werden durch eine Allergie bzw. eine Erkrankung des Herzens oder Magens.    

Je nach Erscheinungsform unterscheidet man Reizhusten und produktiven Husten. Ein Reizhusten produziert im Unterschied zum produktiven Husten keinen Auswurf. Produktiver Husten geht mit einer Schleimbildung einher. Egal, um welche Form es sich handelt, wenn Husten länger als zwei Wochen anhält, sollten Sie die Ursache immer ärztlich abklären lassen. 

Eine Bronchitis entsteht, wenn Viren, die zunächst die oberen Atemwege besiedelt haben, auch in die unteren Atemwege, die Bronchien, wandern. Viren, die sich auf der Bronchialschleimhaut ansiedeln, schädigen dort die Zellen und blockieren oder zerstören die Funktion der Flimmerhärchen. Deren Aufgabe besteht unter anderem darin, Schleim und Krankheitserreger aus den Bronchien in den Rachen zu befördern. Können sie das nicht mehr, sammelt sich der Schleim an und behindert die Selbstreinigungsfunktion der Atemwege. Der Körper versucht dann, diesen Schleim durch Husten loszuwerden. Deshalb entsteht bei Bronchitis ein hartnäckiger und quälender Husten, der von Brustschmerzen und Fieber begleitet sein kann.

Nächtliches Husten

Besonders lästig ist es, wenn Ihnen der Husten nachts den Schlaf raubt. Bei einem Erkältungshusten oder einer Bronchitis liegt es oft daran, dass im Liegen der Schleim nicht so gut abfließen kann. Außerdem verschlimmern sich bei einem Infekt abends oft die Symptome, da der Körper erschöpft ist. 
Grund für verstärkt auftretenden nächtlichen Husten kann auch eine Allergie zum Beispiel auf Hausstaub, Milben oder Schimmelpilze sein. Auch Menschen mit einem Reflux husten nachts stärker, da der am Mageneingang liegende Muskel nicht ganz schließt und mit Magensäure angereicherter Speisebrei über die Speiseröhre bis in den Kehlkopf gelangt.