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Darmgesundheit 10 Tipps bei Magen- und Darmproblemen

Fettiges Essen und süße Getränke sind zwar lecker, bedeuten für unseren Magen und Darm allerdings harte Arbeit. Mit unseren Tipps kehrt wieder Ruhe in Ihrem Magen ein.

Oh du fröhliche...? Nicht für Magen, Darm und Leber. Sie können die Weihnachtszeit oft nur schwer verdauen, denn kein Monat versetzt die Stoffwechselorgane mehr in Stress als der Dezember. Zu fett, zu süss, von allem zu viel – auch von Alkohol und Hektik. Und auch im Sommer haben Magen und Darm keine Pause. Pommes, Eis und Pizza schmecken aber einfach auch zu gut. Darauf reagieren 53 Prozent der Deutschen mit Völlegefühl, Blähungen, Sodbrennen, Magenschmerzen oder Verstopfung. Ein unangenehmes Bauchgefühl haben besonders Menschen zwischen 45

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und 59 Jahren. Was läuft da schief in ihrer Körpermitte? Im Wesentlichen bringen die ernährungsbedingten und seelischen Turbulenzen die hochsensible, feinmaschige Steuerungszentrale der Magen- und Darmbewegungen, das vegetative Nervensystem, aus dem Gleichgewicht. Der vorverdaute Speisebrei liegt stundenlang wie ein Stein im Magen, staut sich im Darm. Der Magen produziert, angefeuert von einem hohen Stresshormonspiegel im Blut, Säure am laufenden Band. Das Zuviel steigt hoch in die Speiseröhre und brennt dort wie Feuer. Und die Leber kommt mit der Fettverdauung nicht mehr richtig hinterher und gibt ihren Druck schmerzhaft an den Oberbauch weiter. Falls bei Ihnen die Verdauung derzeit auch nicht rund läuft, geben Sie ihr doch ein wenig sanfte Nachhilfe. Mit diesen zehn Übungen, z.B. aus Ayurveda, Kinesiologie oder Zilgrei, bekommen Sie Ihre starke Mitte zurück.

Vital-Tipp: Magentee 25 g Kamillenblüten, 25 g Melissenblätter, 20 g Dostenkraut, 20 g Kalmuswurzelstock und 10 g Pomeranzenschalen (alles aus der Apotheke) sorgfältig mischen. 2 gehäufte TL mit 1/4 l kochendem Wasser übergiessen und anschließend 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Zwei bis drei Tassen am Tag trinken, möglichst zwischen den Mahlzeiten. Der Tee beruhigt einen nervösen Magen, hilft gegen Völlegefühl, Übelkeit und Blähungen.

Vital-Tipp: Leberwickel Füllen Sie heißes Wasser in eine Wärmflasche. Tauchen Sie ein Leinentuch in handwarmes Wasser. Auswringen und die Wärmflasche darin einwickeln. Legen Sie sich auf den Rücken und platzieren Sie die Wärmflasche direkt auf der Haut – und zwar unterhalb des rechten Rippenbogens. Ein trockenes Frotteetuch darüberlegen. 45 bis 60 Minuten wirken lassen. Der Wickel hilft der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit.

 

Helfer aus der Apotheke

Diese fünf Heilkräuter-Präparate päppeln Ihre Verdauung wieder auf:

  • Schluss mit Magenproblemen wie Sodbrennen, Völlegefühl oder Übelkeit macht eine Kombination aus der bitteren Schleifenblume und acht weiteren Heilkräutern (z.B. „Iberogast“). 
  • einen gereizten Darm und Magen beruhigen Kapseln mit Pfefferminz- und Kümmelöl (z.B. „Enteroplant“). 
  • die gestresste Leber wird entlastet durch einen Extrakt der Königsartischocke (z.B. „Hepar SL forte“). 
  • für Ruhe im rumorenden Bauch sorgen Auszüge der Ingwerwurzel (z.B. „IngwerPURE“). 
  • einer strapazierten Leber hilft ein Extrakt aus Früchten der Mariendistel (z.B. „hepa-loges“).

 

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