Beeren für die Schönheit
Superfrüchte mit Powereffekt

Angeblich enthalten Acai, Goji, Aronia und Granatapfel so viele geniale Vitamine und Nährstoffe, dass sie gesünder sind als andere Obstsorten. Geschäftemacherei, oder stimmt das wirklich?
Granatapfel

Diese Beeren haben es in sich. Regelmäßig eine Handvoll davon essen lässt die Haut strahlen, stoppt den Alterungsprozess, beugt Krebs sowie Herzinfarkt vor und hilft das Gewicht zu reduzieren. So überschwänglich klingt es, wenn eine neue Frucht den Markt erobert. Einst galten die Versprechungen den Cranberries aus Amerika, heute Früchten wie Goji- oder Acaibeere. Beide werden wie ein Heilelixier angepriesen und für bis zu 80 Euro pro Flasche verkauft. Vor allem Versandhändler im Internet locken mit Angeboten von Extrakten als Pulver oder Pille für mehr Vitalität und Fitness. Lohnt sich die Ausgabe? Wir haben vier Senkrechtstarter genauer untersucht.

Exoten-Bonus, Marketing und innere Werte

So viel Vitamin C steckt drin

Je 100 g essbarer Anteil enthalten:
Gojibeeren bis 150 mg
Aroniabeeren bis 50 mg
Granatapfelkerne  7 mg
Acaibeeren wenig

Zum Vergleich: Schwarze Johannisbeeren 170 mg


Die Hitliste der Superfrüchte mit Powereffekt führt derzeit die orangerote Gojibeere an. Die als „Anti-Aging-Beere“ gefeierte Frucht erreicht uns meist getrocknet, manchmal mit Schokolade überzogen – und bringt den Hauch der jahrtausendealten Gesundheitslehre Asiens mit in den Einkaufskorb: In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Gojibeere zur Stärkung des Immunsystems verwendet; ihr sehr hoher Vitamin-C Gehalt soll die entzündungshemmende Wirkung verstärken.


Schlagwörter: ernaehrung, gesundheit, natur
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Quelle: Vital, Ausgabe 02/2011