Bürsten im Test

IM TEST: BÜRSTEN

Passend zum Glanztrend wird das tägliche „Striegeln“ wiederentdeckt! Doch dafür braucht man den geeigneten technischen Hilfsdienst, denn Bürsten mit Draht- oder Plastikborsten können sprödes Haar aufrauen. Wir haben zwei Glanzbürsten für Sie ausprobiert. Sehr angesagt, besonders in der Bio-Szene, sind Wildschweinbürsten. Der Clou daran ist die Ähnlichkeit zwischen Schweineborsten und unseren Haaren, denn dadurch können sie das Fett am Ansatz aufnehmen und gleichmäßig an die Längen abgeben. Das Striegeln mit der grifflosen Bürste ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber sehr angenehm. Die Haare bekommen tatsächlich einen tollen Schimmer – und müssen obendrein seltener gewaschen werden. Auch gut, allerdings mit einem leisen Rauschgeräusch verbunden, sind batteriebetriebene Ionen- Bürsten. Sie sorgen mit negativ geladenen Sauerstoffteilchen dafür, dass die Haare mehr Feuchtigkeit speichern.

Guten Rutsch auf Japanisch

Wer stumpfes Haar kämmt, bleibt leicht an abstehenden Hornschüppchen hängen. Davor schützt ein Trick aus Japan: Einfach ein paar Tropfen Kameliensamenöl auf den Kamm geben! Spendet Glanz und man gleitet sanfter durchs Haar (z. B. „Kameliensamenöl“ von Primavera, 30 ml ca. 13 Euro).

PRODUKTE: z. B. „Wildschweinbürste“ von CulumNatura, ca. 80 Euro; „Satin Hair Ionen-Brush“ von Braun, ca. 44 Euro

 


Schlagwörter: haare, schönheit
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Quelle: Vital, Ausgabe 12/2009

Autor: Kerstin Brockmann