Seite 9 aus dem Artikel: Öko-Hairstyling vom Naturfriseur
Grünes Licht für Pflanzenfarben
Sanft und sicher: Grünes Licht für Pflanzenfarben
Ein Hauch Mahagoni oder ein goldener Schimmer im Haar lassen uns oft auf Anieb interessanter aussehen. Jede zweite deutsche Frau peppt ihren Naturton deshalb regelmäßig mit etwas Farbe auf. Herkömmliche Colorationen greifen aber nicht nur die Haare an, sondern können auch die Entstehung von Allergien und sogar Blasenkrebs begünstigen. Sanfte Alternative: Pflanzenhaarfarben. Statt mit chemischen Keulen tönen sie mit Henna, Kamillenextrakt oder gemahlenen Walnussschalen. Meist werden sie als Pulver angeboten, vereinzelt aber auch als fertige Creme.
Einziger Haken: Große Farbsprünge sind nicht drin, denn Wasserstoffperoxid, das zum Blondieren verwendet wird, ist genauso wenig erlaubt wie chemische Farbstoffe zum Extrem-dunkler-Färben. Auch zum Wegmogeln grauer Haare sind Pflanzenhaarfarben nur bedingt geeignet. Dafür ummanteln sie jedes Haar mit einem Schonbezug, der es schützt und insgesamt dicker macht. Das bringt tollen Farbglanz und Volumen! Produkte: z. B. „Color Creme Teak“ von Logona, 150 ml ca. 13 Euro; „Pflanzen-Haarfarbe Rotblond“ von Santé, 100 g ca. 6 Euro; „Flora Ton Haarfarbe Weißdorn Goldblond“ von Basler, 90 g ca. 7 Euro.
©
Kerstin Brockmann
Quelle: Vital, Ausgabe 02/2009






