Entspannungsübungen


Problem 5: „Ich bin immer gestresst und brauche Entspannungsübungen für zwischendurch“

Sport senkt erwiesenermaßen den Stress- Pegel und reduziert Stresshormone. Doch manchmal braucht’s auch ein wenig „Bewusstseins- Erweiterung“.

„Die Begeisterung an der Bewegung ist die Basis für ein erfolgreiches Training“, betont Katja Frase, die bei ihren Klienten für ganzheitliche Entspannung sorgt. „Dazu gehört das Bewusstsein, warum und wie ich mich bewege. Vielen Menschen fehlt die nötige Wahrnehmung für den eigenen Körper.“ Die Folge: Koordination, Balance und Muskelansteuerung sowie das Bewegungsgefühl sind gestört, das Training ist weniger effektiv. Die Expertin lenkt den mentalen Fokus mittels Übungen zur Körperwahrnehmung auf unsere Muskulatur, um das Verständnis für die Übungen zu erhöhen und langfristigen Spaß zu wecken. Rechts ihre zwei Relax-Tipps fürs Büro oder zu Hause.

DEN KÖRPER SPÜREN

Im Barfuß-Stand die Augen schließen und sich vorstellen, dass aus den Füßen Wurzeln entspringen, die Standfestigkeit verleihen. Dann in Gedanken langsam durch den Körper hinaufwandern und genau hinspüren, wie sich die einzelnen Körperregionen anfühlen, ob sie verspannt oder schlaff sind, man sich hängen lässt oder was ein kleiner Muskelimpuls bringt. Zum Schluss sich die gesamte Wirbelsäule als weiße Perlenkette vorstellen, Luft zwischen die Perlen lassen, den Körper aufrichten.

VIERER-ATMUNG

Augen schließen und in einer Minute 4-mal ein- und ausatmen – jeden Atemzug also auf 15 Sekunden verlängern. 4 Minuten lang. Dann in den Körper hineinspüren, was sich verändert hat. Die ruhige Atmung entspannt, fährt die Körperfunktionen runter, vertieft die Atmung, baut das Stresshormon Adrenalin ab, durchflutet den Körper mit Sauerstoff und massiert die Organe.

VITAL-Expertin: Katja Frase, Sport- und Yoga-Lehrerin, Kinesis-, Aqua-, Spinning-, Woyo- und Langhantel-Trainerin (www.katjafrase.de)


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© Michaela Rose
Quelle: Vital, Ausgabe 02/2009