Seite 3 aus dem Artikel: Lebensmittel beeinflussen Wasserverbrauch
Wasser einsparen

Wasser einsparen

Die gute Nachricht: Wir müssen nicht auf die Politik warten, sondern können vorher selbst schon aktiv werden. Und so wird Ihr persönlicher „Wasser-Fußabdruck“ trockener: „Wer Wasser sparen will, sollte als Erstes seinen Fleischkonsum einschränken“, so Martin Hofstetter, ohne damit Steak und Hähnchenspieß völlig verbannen zu wollen: „Man kann maßvoll genießen, ohne Veganer werden zu müssen und schützt dabei noch das Klima.“

Auch saisonale und regionale Lebensmittel schonen die Wasser- Ressourcen. Denn frisches Obst und Gemüse, das wir im Winter kaufen, kommt oft aus wasserarmen Ländern: äthiopische Frühkartoffeln oder Erdbeeren aus Israel. Trotzdem sind pflanzliche Lebensmittel in ihrer Wasserbilanz normalerweise günstiger. Die Bio-Varianten schneiden sogar noch besser ab, da sie ohne Mineraldünger und künstliche Pflanzenschutzmittel auskommen, die sonst ins Grundwasser übergehen. Und wenn Sie wissen möchten, wie viel „virtuelles Wasser“ Sie bei Ihrem Lebensstil verbrauchen, können Sie sich auch Ihren persönlichen „Wasser- Fußabdruck“ berechnen lassen (z. B. auf www.waterfootprint.org). Dabei werden Sie schnell feststellen, dass es falsche Lebensmittel gar nicht gibt. Manchmal wandern nur zu viele wasserintensive Produkte in den Einkaufswagen. Überdenken Sie beim nächsten Gang durch den Supermarkt doch mal Ihre Kaufentscheidungen. Kleine Faustregel für den Anfang: Nehmen Sie sich Zeit und wählen Sie gezielt aus.


Schlagwörter: oekologisch, umwelt, verhalten
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