Karate und Kung-Fu
Kampfsport dämpft Schmerzempfinden

Nicht nur austeilen, auch einstecken können - ein gutes Training fürs Leben

Regelmäßiges Kampfsport-Training – z.B. Karate oder Kung-Fu – dämpft das Schmerzempfinden, zeigte eine Studie des Universitätsklinikums Bergmannsheil in Bochum. Die Forscher lösten bei den am Test teilnehmenden Sportlern leichte Schmerzreize aus und erfassten mittels Elektroden ihre Hirnströme. Interessant: Sowohl die Wahrnehmung als auch die gefühlte Bewertung der Schmerzen war bei den Kämpfern reduziert. Woran liegt’s? Kampfküstler gehen viel gelassener mit Schmerzen um, denn Abhärtung ist wichtig, um dem Gegner Paroli zu bieten. Die Wissenschaftler hoffen, aus den Informationen neue Ansätze für die medizinische Schmerztherapie zu entwickeln.


Schlagwörter: schmerzen, sport
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Quelle: Vital, Ausgabe 01/2011