Autor: Imme Bohn
Seite 4 aus dem Artikel: Honig aus der Bio-Imkerei
Eine intakte Umwelt tut not
Eine intakte Umwelt tut not
Auch wenn unsere heimischen Bienen noch so emsig arbeiten: Sie decken den Honigbedarf in Deutschland nur zu 20 Prozent. Denn mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von durchschnittlich 1,4 Kilogramm liegen wir mit Griechenland an der Weltspitze. Der restliche Honig wird z.B. aus Lateinamerika importiert. Damit die Bienen weiterhin bei uns Nektar sammeln und wichtige Nutzpflanzen bestäuben können, brauchen sie eine intakte Umwelt. Honig ist also viel mehr als ein süßer Brotaufstrich, dessen Sammlerinnen wir sorgsam behandeln und unterstützen sollten.
Den Tieren helfen
Wer die heimische Bienenhaltung unterstützen will, sollte deutschen Honig direkt vom Imker kaufen oder Honig, der das Etikett mit der Aufschrift „Echter deutscher Honig“ und das Zeichen des deutschen Imkerbundes mit dem Bienenkorb trägt. Verschenken Sie eine Bienenpatenschaft. Der neue Pate erhält ein Glas demeter-Honig mit seinem persönlichen Etikett, das Sie individuell gestalten lassen können. Mehr Informationen unter: www.beegood.de. Unentbehrlich für gesunde Bienen und guten Honig ist eine blütenreiche Natur. Das „Netzwerk Blühende Landschaft“ setzt sich für ihren Erhalt ein. Mehr Infos unter: www.bluehende-landschaft.de.
Quelle: Vital, Ausgabe 07/2009








