Aromatherapie
10. AROMATHERAPIE: Heilsame Düfte für Körper und Seele.
Bei der Aromatherapie werden ätherische Pflanzenöle gezielt zur Behandlung inhaliert, eingenommen oder als Massageöl aufgetragen. Die therapeutische Wirkung ihrer Duftimpulse ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Besonders bei Zitronen-, Orangen-, Pfefferminz-, Vanille-, Neroli- und Lavendelöl.
HILFT BEI: Stimmungsschwankungen, Nervosität, Erkältung, Erschöpfung, Schlafproblemen, PMS, Wechseljahrsbeschwerden,Stress, Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen.
KOSTEN: Ein 10-ml-Fläschchen Aromaöl gibt es ab ca. 3 Euro. Die Krankenkassen zahlen nicht.
BEWERTUNG: Die Duftimpulse der ätherischen Öle stimulieren tatsächlich verschiedene Gehirnareale wie das limbische System, das für Gefühle zuständig ist, und die Kleinhirnrinde. Sie beeinflussen so Körperfunktionen und die Hormonproduktion. Im Vergleich zu synthetischen Substanzen arbeiten ätherische Öle mit und nicht gegen den Körper. Kontrollierte klinische Studien belegen den positiven Effekt der Aromatherapie und verweisen auf ihren nebenwirkungsarmen Einsatz als ergänzende Therapie bei unterschiedlichsten Störungen.
MEHR INFOS: Forum Essenzia – Aromatherapie und Aromapflege, Tel. 0 89/7 14 53 91, www.forum-essenzia.com
VOR- UND NACHTEILE:
+ Ein wirksamer „Erst- Helfer“ für die Selbstmedikation. Aber nur, wenn die Öle 100 Prozent naturrein sind (siehe Etikett!).
- Unverdünnt aufgetragen, können Aromaöle zu Hautreizungen und Allergien führen. Besonders bei Babys und Kleinkindern. Epileptiker und Asthmatiker können einen Anfall bekommen.
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Susanne Schütte
Quelle: Vital, Ausgabe 04/2009

























