Die Kunst der Pause

Kleine Auszeiten mindern den Stress
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Computer-Picknick statt Mittagessen, „Coffee to go“ statt Kaffeepause, U-Bahn-Sprint statt Waldspaziergang: Unser Tempo wird immer schneller, zugleich steigen die Anforderungen an Leistung und Belastbarkeit. 65 Prozent der Frauen fühlen sich gestresst, leiden unter der Doppelbelastung Beruf und Familie. Alternative? Ein One-Way- Ticket in die Südsee – oder viele kleine Auszeiten. Gabriela Bozic, Yogalehrerin und Buchautorin („Yoga fürs Leben“, Gräfe und Unzer, 160 S., 19,90 Euro). empfiehlt einfache Atemübungen, um zwischendurch mal kurz in Gedanken wegzufliegen.

Loslassen: Bequem sitzen. Einen Wecker auf fünf Minuten stellen. Augen schließen, Rücken gerade halten. Der Atem soll frei durch den Körper fließen, genau wie die Gedanken. Mit jedem Einatmen denken Sie „Lass“, mit jedem Ausatmen „Los“. Wenn der Wecker klingelt, öffnen Sie langsam die Augen.

Kraft spüren: Aufrecht sitzen. Atmen Sie mit einem „Hah“ aus, als ob Sie einen Spiegel anhauchen wollen. 2-mal wiederholen, durch die Nase weiteratmen. Nach jedem Ausatmen eine kleine Pause machen, bis die Luft allein durch die Nase strömt.


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Quelle: Vital, Ausgabe 10/2009