Autor: Dorothea Palte
Zusatzuntersuchungen, die der Patient zahlt
SECHS WEITERE UNTERSUCHUNGEN, DIE SIE SELBST BEZAHLEN MÜSSEN
UNTERSUCHUNG HPV-Test Gebärmutterkrebs Weist mit neuester DNA-Technologie Papillomaviren-Typen mit Krebsrisiko nach SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmal pro Jahr für Frauen ab 30 / 50 bis 80 Euro BEWERTUNG Erkennt etwa 90 Prozent der krebsfördernden HPV-Viren, zusammen mit dem PAP-Test fast alle Krebsvorstufen. Die Kassen zahlen bei Verdacht auf Zellveränderungen
UNTERSUCHUNG Knochendichte-Messung Die spezielle Röntgenuntersuchung misst die Knochendichte SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmalig / Um 50 Euro BEWERTUNG Sinnvoll bei erblicher Osteoporose-Vorbelastung, für Frauen in sitzenden Berufen, die sich nicht viel bewegen, Raucherinnen und bei deutlichem Untergewicht
UNTERSUCHUNG Hormonspiegel-Test Es werden vor allem die Hormonveränderungen in den Wechseljahren gemessen SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Einmalig / Rund 100 Euro BEWERTUNG Es können Risiken erkannt werden, nach denen eine Hormontherapie ausgerichtet werden kann. Z. B. ein Verzicht auf Hormonersatz und die Anwendung pflanzlicher Präparate
UNTERSUCHUNG Eierstock-Ultraschall Durch die Vagina werden Eierstöcke und Gebärmutter per Ultraschall untersucht SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Alle zwei bis drei Jahre / 30 bis 70 Euro BEWERTUNG Sinnvoll: Sogar Eierstocktumoren im Frühstadium werden erkannt. Die Heilungschanchen steigen dadurch auf rund 80 Prozent
UNTERSUCHUNG Ultraschall der Brust Die Schallwellen erkennen u. a. Kalkablagerungen, die auf Krebsvorstufen hindeuten können SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Ab 50 Jahre: alle zwei Jahre / 40 bis 100 Euro BEWERTUNG Als einzige Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs eher nicht geeignet. Aber sehr sinnvoll als ergänzende Untersuchung zur Mammografie
UNTERSUCHUNG Kernspintomografie Sanfte Magnetfelder finden bereits Vorstufen von Krebs in den Milchgängen der Brust SO OFT / DAS KOSTET DER TEST Ab 50 Jahre: ohne Tastbefund einmalig / 600 bis 800 Euro BEWERTUNG Sehr teuer, aber sinnvoll bei einer hohen erblichen Vorbelastung der Brust. Bereits kleinste Tumoren werden mit einer Sicherheit von bis zu 92 Prozent entdeckt
Quelle: Vital, Ausgabe 07/2009






