Seite 3 aus dem Artikel: Kranking - das neue Ausdauertraining
Die Muskeln wachen auf
Die Muskeln wachen auf
Und er hat recht: Durch die höhere Belastung falle ich nicht mehr mit meinen Armen in den Leerlauf. Vergleichbar ist es wie beim Fahrradfahren, wenn man bergab im ersten Gang rollt und versucht harmonisch zu treten. Die stärkere Gegenbelastung hilft wirklich, den Turnus zu halten. Ich kurbel jetzt richtig rund. Toll. Und nun zum Schluss wieder in die Double‘-Bewegung. Diesmal aber rückwärts und das Gewicht reduzieren”, ruft mir Johnny zu. Ich stoppe kurz die Armbewegung, stelle meine Füße parallel, minimiere mit einem Handgriff das Gewicht und stelle beide Kurbelgriffe senkrecht nach oben. Nun lasse ich meine Schultern rückwärts kreisen. Klappt prima! Ich binein wenig stolz auf mein wiedergewonnenes Koordinationsvermögen. Nach 30 Minuten Training bin ich etwas aus der Puste, obwohl ich sportlich bin. Zusätzlich merke ich, dass Kranking bei mir Muskeln weckt, die bis dahin im Dornröschenschlaf lagen. „So soll’s sein! Mit ein bisschen Übung kann jeder loskurbeln, egal ob Sportmuffel oder -profi. Denn je nach Einstellung des Gegengewichts, steht Muskelstraffung oder -aufbau im Fokus. Wer zusätzlich Anstrengung liebt, erhöht eben das Gewicht”, erklärt Johnny Goldberg abschließend. Wunderbar. Für mich ist Kranking eine perfekte Ergänzung zum Indoor- Cycling: Erst 30 Minuten auf dem Fahrrad im Rhythmus der Musik mit den Beinen in die Pedalen treten und dann eine halbe Stunde den Oberkörper beim Kranking trainieren. So habe ich Cardiotraining und kann abwechslungsreich mit den Kurbeln etwas für die Muskeln tun.
Infos
Informationen zu Fitnessstudios mit Krankcycles in Ihrer Nähe unter Tel. 0 41 54/7 95 20. Weitere Infos unter www.krankcycle.de
Einen Vorgeschmack habe ich jedenfalls bekommen. Und ein Kurbel-Fan bin ich irgendwie auch geworden.
©
Christin Kröger
Quelle: Vital, Ausgabe 01/2010






