Homöopathie
Ätherische Öle bei Erkältung
Bei Schnupfen und Husten muss man nicht gleich zu Tabletten greifen. Oft gibt es sanftere Alternativen wie ätherische Öle, die Beschwerden lindern können.
Ätherische Öle wirken auf sehr vielfältige Art und Weise. Allgemein gilt für ihre äußere Anwendung: Weniger ist mehr! Schon bei einer niedrigen Dosierung haben Öle einen starken Effekt auf Haut und Schleimhäute. Wir haben für Sie einige dieser homöopathischen Helfer zusammengetragen.
Eukalyptusöl
In diesem ätherischen Öl stecken frische Blätter und Zweige unterschiedlicher Eukalyptusarten. Inhaliert man mit Eukalyptus hat das eine antiseptische Wirkung bei Halsschmerzen und Bronchitis. Außerdem hemmt es das Wachstum von Bakterien und Viren, löst den Schleim und Sie können wegen des kühlenden Effekts wieder besser durch die Nase atmen.
Nelkenöl
Vor allem wenn es inhaliert wird, kann Nelkenöl schnell bei Kopf- und Gliederschmerzen helfen.
Thymianöl
Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frischen, blühenden oberirdischen Teilen gewonnen und vor allem bei Atemwegsinfekten eingesetzt. Es besitzt antibakterielle und krampflösende Eigenschaften, die dafür sorgen, dass sogar starker Reizhusten gelindert wird. Noch dazu verflüssigt es festsitzenden Schleim und erleichtert somit das Abhusten.
Kiefernnadelöl
Dieses Öl gehört zu den schleimlösenden Mittel. Daher finden Sie es auch vor allem in Salben oder Bädern. Weiterhin kann es Entzündungen hemmen und Krankheitserreger zurückdrängen.
Wacholderöl
Wacholderöl regt den Stoffwechsel an und kräftigt das Immunsystem. Dadurch unterstützt es den Körper, die Erkältung oder den grippalen Infekt schneller zu bekämpfen.
Fichtennadelöl
Gewonnen wird Fichtennadelöl aus den frischen Nadeln der Fichte. Es besitzt einen einmaligen warmen und würzigen Duft. Es wird wegen seiner krampf- und schleimlösenden Wirkung oft bei Infektionen der oberen und unteren Atemwege eingesetzt.
Pfefferminzöl
Menthol, aus dem das ätherische Pfefferminzöl gewonnen wird, befindet sich in den Blättern der Pfefferminze und ist für das typische frischminzige Aroma verantwortlich. Bei festsitzendem Schnupfen beruhigt es die Nasenschleimhaut, erleichtert das Durchatmen und wird besonders wegen seiner antibakteriellen Eigenschaften geschätzt. Aber auch bei Kopfschmerzen und Beschwerden im Magen- und Darmbereich kommt es durch seine krampflösende Wirkung zum Einsatz.
Salbeiöl
Wegen seines desinfizierenden Effekts finden Sie Salbeiöl in vielen verschiedenen Erkältungsprodukten. Um das ätherische Öl herzustellen, wird das Kraut der Pflanze destilliert.
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Stefanie Mixa







