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Tierhaarallergie Alternative zu Hund und Katze

Als Allergiker ist das Halten eines Haustieres oft problematisch, da die Haare der Tiere allergische Reaktionen auslösen können. Doch es gibt einige Haustiere, mit denen Sie auch als Allergiker ohne Bedenken zusammen leben können.
Frau kuschelt mit Hund

Vögel - die gefiederte Alternative

Kanarienvögel oder Sittiche stellen ein relativ geringes Allergie-Risiko dar. Sie können daher auch zur Paarhaltung gewählt werden, was die Freude an den Tieren noch vertieft. Allergene kommen bei Vögeln hauptsächlich in den Federn und in der Einstreu vor. Vögel, die in einem Käfig oder in einer Voliere gehalten werden, sind zudem selten ganz dicht bei uns Menschen. Durch eine behutsame Säuberung – am besten mit Plastikhandschuhen – geht man den Allergenen aus dem Wege und kann so mit den gefiederten Freunden eine ungetrübte Freude genießen. Falls Sie irgendwann einmal einen singenden Kanarienvogel oder eine sprechenden Wellensittich besessen haben, wissen Sie, welche Bereicherung diese Tiere darstellen können.    

 

Gute Nachricht für Pferdefreunde

Pferdefreunde, die üblicherweise auf ihre Lieblingstierart allergisch reagieren, können sich freuen, denn es gibt die Curly Horses. Diese Pferderasse hat nicht nur gekräuseltes Fell, sondern es gibt sie auch mit glattem Fell. Sie sind Mustangs, wild lebende Pferde. Die Entdeckung, dass sie keine Allergie bei Menschen auslösen, die sonst recht heftig auf Pferde reagierten, war reiner Zufall.   

 

Pelztiere im Gehege eine Kinderfreude

Chinchillas und Kaninchen, die nicht in der Wohnung gehalten werden, stellen in der Regel kaum ein Allergie-Risiko dar, vor allem wenn man bei ihrer Pflege umsichtig ist. Das Schöne bei Kaninchen ist doch gerade das weiche Fell, das Kinder so sehr lieben. Glücklicherweise reagieren nicht sehr viele Kinder allergisch darauf. Es spricht nichts dagegen, im Garten ein Gehege zu bauen und die Tiere im Freien zu halten. Beim Reinigen des mit Urin benässten Heus und bei der Einstreu sollten empfindliche Personen Pollenschutzmasken tragen - auch dann, wenn sie das Tier auf den Arm nehmen und streicheln möchten. Danach sollten die Hände immer gründlich gewaschen werden.

 

Fische, Amphibien und Reptilien sind minimal allergen

Amphibien, Reptilien, Spinnen und Fische lösen kaum Allergien aus. Wer bei der Haltung von Fischen dann doch allergisch reagiert, sollte an das Fischfutter denken, in dem sich oft Kleinstkrebse befinden. Sie sind es dann, die beim direkten Kontakt Allergien verursachen können. Grundsätzlich spricht nichts gegen die Haltung von Zierfischen in einem Aquarium.  

Reptilien, etwa Echsen und Schlangen, die in einem Terrarium leben, gehören zu den Tieren, die kaum eine Allergie auslösen. Wenn ihr „Heim“ gut belüftet ist und außerhalb von Wohnräumen liegt, sind sie kein Gesundheitsrisiko. Manche Menschen lieben Großspinnen, wie etwa Vogelspinnen, die Sie normalerweise ohne Probleme halten können. Schildkröten, die in der warmen Jahreszeit ohnehin draußen leben, sind gesundheitlich unbedenklich.    

Menschen, die zu Allergien neigen und unsicher sind, sollten vor der Anschaffung eines bestimmten Haustieres mit einem Allergologen sprechen. Sie sehen, dass niemand wegen des Risikos einer Allergie auf den Umgang mit Tieren verzichten muss!       

     

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