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Parfüms ohne Risiko Duftstoffallergie

Parfüms symbolisieren Liebe, Luxus, Leidenschaft und Lebensfreude. Doch leider kann sich nicht jede in einen gutriechenden Duft ihrer Wahl hüllen. Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe in Parfums, Deos und anderen Pflegeprodukten. Da muss natürlich auch die Branche reagieren. Immer mehr Hersteller versuchen deswegen Ihre Inhaltsstoffe an die neuen Bedürfnisse der Kunden anzupassen.
Parfums ohne Risiko

Als Yves Saint Laurent 1977 seinen Duft „Opium“ vorstellte, spielte er nicht nur bei der Wahl des Namens mit dem Reiz des Verbotenen. Auch die Location, das legendäre New Yorker Studio 54, signalisierte: Hier geht es um heißen Stoff. Und genau das wäre der Duft in der Version von 1977 heute.

„Die Industrie muss immer wieder die Rezeptur bereits existierender Düfte modifizieren, weil sich die Gesetze ändern“, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. „Ein ,Opium‘ von 1977 würde heute gar nicht mehr zugelassen.“ Das Hauptproblem sind bestimmte eigentlich harmlose Moleküle, die aber bei einer wachsenden Zahl von Menschen das Immunsystem in Aufruhr versetzen, sprich: Duftstoffallergien auslösen. Was 1977 im wahrsten Sinne des Wortes niemanden juckte, wird 2010 weltweit als Allergen eingestuft – allen voran die 26 Riechstoffe, die wegen ihrer provozierenden Wirkung aufs Immunsystem schon seit 2003 einzeln auf der Verpackung genannt werden müssen.