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Endlich befreit aufatmen Mittel gegen Hausstaub-Allergie

Für Hausstaub-Allergiker beginnt der Tag häufig mit juckenden, geschwollenen Augen, Niesattacken und Luftnot. Das muss nicht sein. Ein Wirkstoff aus der Natur vertreibt die Ursache. Wir zeigen Ihnen, welcher.
Frau am offenen Fenster

Vorbeugen - kein Pardon für Milben

Sie können einiges tun, um den Milben eine schlechte Gastgeberin zu sein. Verringern Sie die Luftfeuchtigkeit, indem Sie häufig gründlich lüften – auch das Bett nach dem Aufstehen. Das Bettenmachen kann warten. Verbannen Sie Staubfänger wie offene Regale oder Grünpflanzen aus dem Schlafzimmer. Bettdecken, Kissen und eventuell vorhandene Kuscheltiere sollten Sie regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen. Und achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger mit einem Feinstaubfilter ausgestattet ist. Sonst bläst er hinten wieder raus, was er vorn weggesaugt hat.
 

Medizin

Wer eine Hausstaub-Allergie hat, reagiert in Wahrheit auf Eiweißbestandteile im Kot von Milben. Die Minispinnen leben bevorzugt in unseren Betten und ernähren sich von abgestorbenen Hautschüppchen. Der rein pflanzliche Mahalin-Extrakt aus den Samen des indischen Niembaums macht die Nahrung der Milben ungenießbar und schafft es so, sie zu vertreiben. Produkt: „Milbopax“, 100 ml ca. 16 Euro, in Apotheken.
 
Beachte: Vor der Behandlung die Matratze absaugen, abnehmbare Bezüge waschen. Die Oberflächen gleichmäßig einsprühen, dabei gut lüften. Wenn Sie die Prozedur alle sechs Monate wiederholen, haben Sie Ihre Ruhe.
 

Diagnose

Die Symptome ähneln denen von Heuschnupfen, treten jedoch typischerweise unmittelbar nach dem Aufwachen auf. Gewissheit verschafft der Allergologe: Er kann über den Prick-Test auf der Innenseite der Unterarme eine Blutuntersuchung auf Antikörper oder einen nasalen Provokationstest eine Hausstaub-Allergie diagnostizieren.
 
Beachte: Bleibt die Hausstaub-Allergie unerkannt und unbehandelt, kann allergisches Asthma entstehen („Etagenwechsel“). Außerdem reagiert das Immunsystem mit der Zeit auch auf andere Allergene wie Tierhaare oder Blütenpollen.
 

Ergänzende Therapien 

Wenn Sie Böden und glatte Flächen generell feucht wischen, wirbeln Sie beim Hausputz weniger Staub auf. Um die Beschwerden zu lindern, können Sie ein abschwellendes Nasenspray, am besten auf Meersalzbasis, verwenden und mit Augentropfen gerötete, juckende Augen beruhigen. Im Akutfall stehen Antihistaminika oder Corticoide (in Apotheken) zur Verfügung.
 
Beachte: Im Fachhandel bekommen Sie spezielle Hüllen für Matratzen. Auch sie verhindern, dass Sie mit dem Allergen in Kontakt kommen. Doch so ein Encasing knistert bei jeder Bewegung, und während der Nacht schwitzen Sie darauf verstärkt.
 

Expertin

„Die Sprühlotion beseitigt das Problem an der Wurzel, indem sie den Verursacher der allergischen Reaktion vertreibt. Andere Mittel können nur die Symptome behandeln“, erklärt Dr. Ute Koch, Apothekerin aus Berlin. „Ein weiteres Plus ist, dass nicht der Mensch, sondern sein Schlafplatz mit dem natürlichen Wirkstoff behandelt wird. Der meist ohnehin empfindliche Körper des Betroffenen bleibt also völlig unberührt.“
 
Beachte: „Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Daunen keine idealen Lebensbedingungen für Milben schaffen. Daher brauchen Allergiker nicht auf sie zu verzichten – wenn das Inlett dicht ist und regelmäßig gereinigt wird.“